Strategie

Bei Unternehmenskäufen aus Insolvenzverfahren decken wir die Akquisitionen ab, die für institutionelle PE Investoren von der Struktur zu klein und für private Investoren zu komplex sind. Wir konnten uns erfolgreich in diesem Nischensegment positionieren und zeichnen uns durch zügige Due Diligence Prozesse und Entscheidungswege aus. Nach einem Erwerb nehmen wir meist zeitnah strategische Partner in die Gesellschafterstruktur auf. Unser Ziel ist es, das jeweilige Unternehmen bestmöglich durch dadurch entstehende Synergieeffekte (u.a. im Vertrieb, bei Produkten oder in der Produktion) wirtschaftlich zurück zur Profitabilität zu führen und die Marktanteile signifikant auszubauen. Wir sind davon überzeugt, dass dies mit einem strategischen Gesellschafter und Partner nachhaltiger für die jeweilige Beteiligung ist, als es als „Stand Alone“ in einer reinen Private Equity Struktur realisiert werden könnte. Auch ist eine „Buy & Build“ Strategie oder ein Merger mit einem anderen, passenden Unternehmen möglich. Unser Exit erfolgt frühestens nach einer erfolgreichen Neuausrichtung des Unternehmens, wobei wir auch grundsätzlich langfristig investiert bleiben möchten und können.

Ergänzend zu Kapital bringen wir ein breites Netzwerk mit ein. Die Geschäftsführung unserer Beteiligungen wird ausschließlich durch ausgewiesene Branchenexperten besetzt. Bedarfsweise greifen wir auf namhafte Partner mit ebenfalls bestehender, nachhaltiger Branchenexpertise zurück, die im Gesellschafterkreis und / oder im Beirat eine aktive Position in unseren Beteiligungen wahrnehmen.

Bei Konzernabspaltungen können wir sehr kurzfristig das jeweilige Unternehmen übernehmen. Unser Ziel ist es hierbei durch schlankere Strukturen nach dem Rauslösen aus einem Konzernverbunde eine Eigenständigkeit herzustellen und ggf. notwendige Restrukturierungsmaßnahmen einzuleiten. Ergänzend suchen wir mit der notwendigen Zeit geeignete, strategische Partner, die das Erreichen der geplanten Ziele schneller umsetzen lässt. Der Vorteil an einen Verkauf an uns ist, dass der Konzern ungewollte Presse, die erfahrungsgemäß meist durch Verkaufs- oder eigene Sanierungsabsichten entstehen, vermeiden können. Verkäufer erhalten kurzfristig einen klaren und sauberen Schnitt, durch einen Verkauf wird die jeweilige Abspaltung ebenfalls in der Öffentlichkeit positiv bewertet. Langwierige Verkaufsprozesse unter den Einfluss von kaufpreismindernder Berichterstattung (Stellenabbau, Verkaufsabsicht, Schließung) entfallen.